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Küchenmaschinen, Sally, Küchenmaschinen

Keep calm and ask Sally

1.) Im Newsletter interpretieren wir Klassiker wie Scones oder den Victoria Sponge völlig neu. Braucht ein Rezept für dich heute überhaupt noch eine feste geografische Herkunft oder ist Backen längst eine grenzenlose Sprache geworden?

Ich finde es schön, wenn ein Rezept seine Wurzeln hat. Dahinter steckt oft eine Geschichte oder eine Tradition, die über viele Generationen weitergegeben wurde. Gleichzeitig entwickelt sich Backen aber ständig weiter. Wir probieren neue Zutaten aus, lassen uns von anderen Ländern inspirieren und geben Klassikern unsere eigene Note. Genau das macht Backen für mich so spannend. Man kann die Herkunft eines Rezepts respektieren und trotzdem etwas Eigenes daraus machen.

2. Britisches Backen verströmt oft eine unvergleichliche Gemütlichkeit. Welches Gefühl lösen britische Rezepte in dir aus? Gibt es ein bestimmtes Gebäck oder einen Moment, der dich sofort an die englische Küste oder in eine gemütliche Tea Time versetzt?

Wenn ich an britisches Backen denke, habe ich sofort dieses gemütliche Gefühl im Kopf. Eine Kanne Tee, frisch gebackene Scones mit Marmelade und Clotted Cream und einfach Zeit, zusammenzusitzen. Das gefällt mir daran am meisten. Es geht gar nicht darum, dass alles perfekt aussieht, sondern darum, den Moment gemeinsam zu genießen. Ich finde, davon könnten wir uns im Alltag ruhig öfter eine Scheibe abschneiden.

3. Die britische Küche wurde lange unterschätzt. Welche Tradition oder Kniffe sollten wir uns hierzulande unbedingt abschauen?

Ich mag, dass viele britische Rezepte gar nicht versuchen, besonders aufwendig zu sein. Oft sind es einfache Zutaten, gute Qualität und ein Rezept, das seit Jahren oder sogar Generationen funktioniert. Ich glaube, wir schauen manchmal zu sehr nach dem nächsten Trend. Dabei sind es oft genau diese Klassiker, die bleiben. Und natürlich gefällt mir die Tea Time als kleines Ritual. Sich bewusst Zeit zu nehmen, gemeinsam etwas Selbstgebackenes zu genießen, das finde ich richtig schön.

4. Dein letzter Besuch bei Kenwood in Havant liegt drei Jahre zurück. Wenn du an diese Reise zu den Wurzeln der Marke zurückdenkst: Welche Eindrücke von dem britischen Handwerk und der Leidenschaft vor Ort prägen deine Arbeit in deiner eigenen Küche bis heute?

Der Besuch in Havant hat mir nochmal gezeigt, wie viel Arbeit und Leidenschaft hinter einer Maschine stecken. Man sieht am Ende das fertige Produkt, aber nicht die vielen Menschen, die sich Gedanken machen, testen und immer wieder verbessern. Das hat mich beeindruckt, weil ich genauso arbeite. Ich bin erst zufrieden, wenn ich das Gefühl habe, jetzt passt es wirklich. Egal ob bei einem Rezept, einem Produkt oder einem Video. Diese Liebe zum Detail ist für mich bis heute etwas, das ich mit Kenwood verbinde.

Woman in beige apron holding a whisk attachment next to a black stand mixer in a modern kitchen

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